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IHKSchreiben

Unverständnis über IHK und ihren Ehrenpräsidenten

CDU Fraktionsvorsitzender Berti Adams ist zurzeit arg verschnupft über die IHK, eigentlich eine neutrale Interessenvertretung. Er erwartet eine Klarstellung von der Kammer. Der Hintergrund: IHK Ehrenpräsident Natus hatte sich in recht massiver und dazu noch äußerst unfairer Art und Weise in die Auseinandersetzung um die Wahl der Baudezernentin eingemischt:

 Wolfgang Natus wendet sich in einem Schreiben, das er an die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen richtet und mir im Wortlaut vorliegt, gegen die für die Wahl zur Baudezernentin der Stadt Trier kandidierende Beigeordnete der Stadt Stolberg Kaes-Torchiani. Prompt taucht das Schreiben genau einen Tag vor der Wahlentscheidung in den örtlichen Medien auf.

Was treibt den IHK-Ehrenpräsidenten nur dazu, eine völlig unbescholtene Frau zu desavouieren und damit auf frei gewählte Ratsmitglieder Druck auszuüben, um ihre Wahlentscheidung zu beeinflussen?

Zwar schreibt er: „Ich bitte Sie, mein Schreiben als konstruktiven Hinweis zu verstehen“. “Konstruktiv” ist dieses Schreiben indes überhaupt nicht, eher das Gegenteil.

Zudem fällt auf, dass er diese Schreiben an alle Fraktionen gerichtet hat, also auch diejenigen, die schon zuvor erklärt hatten, Frau Kaes-Torchiani überhaupt nicht wählen zu wolen. Warum?

Die Vorwürfe, die er gegen Frau Kaes-Torchiani erhebt, sind ebenso inhaltsleer und nichtssagend, wie alle Vorwürfe, denen sich die 52jährige Stadtplanerin bisher gegenüber sah: Sie soll an ihren Wirkungsstätten „Irritationen“ (?) hervorgerufen haben, zum Teil aufgrund „massiver Behinderungen von Expansionsplänen“. Deshalb könne er (Natus) nur zu dem Schluss kommen, dass sie bei ihren „bisherigen beruflichen Situationen nicht erfolgreich war und aus unternehmerischer Sicht nicht die geeignete Kandidatin für diese Aufgabe sei“.

Ich habe Frau Kaes-Torchiani dazu persönlich befragt: Sie ist entsetzt über den Stil und kann sich die Vorwürfe nicht erklären. Doch, an eines erinnert sie sich noch: In der Tat hatte sie einmal in Wittlich Bauabsichten in einem Konversionsgebiet verhindert. „Ich habe das Gelände der Natur zurückgegeben. Was soll daran falsch gewesen sein?“ erklärt sie, „Ich habe damals im Interesse der Wittlicher gehandelt!“.

Verständlich, dass es manche Betroffene gab, die hierüber nicht so begeistert waren, weil sie gerne ihre Vorstellungen durchgesetzt hätten. Ist das heute eine späte Abrechnung?

Dicke Fragezeichen stehen auch über der Form der Veröffentlichung. Natus schreibt auf offiziellem Briefbogen der IHK. Wir fragen uns daher: In wessen Auftrag hat er gehandelt? Wusste der Vorstand von dieser Aktion? Hat er sie gebilligt? Einem Presseartikel im TV ist zu entnehmen, das der Hauptgeschäftsführer der IHK von der Initiative offenbar wusste, ja diesen Brief sogar billigte. Rössel setzt sogar noch einen drauf und behauptet, CDU und UBM hätten sich nicht die Mühe gemacht, vor Ort zu recherchieren. Dabei weiß ich genau, dass die CDU Fraktion sehr intensive Recherchen vor Ort durchgeführt hat. Warum stellt Rössel jetzt diese wahrheitswidrige Behauptung auf? Was reitet die IHK eigentlich? Ich kann mir das alles jedenfalls nicht erklären.

 

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