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Portraet - Foto Dietmar Schmitt
Juni 2015

Berichte aus Mariahof

 

Verkehrsberuhigende Ma├čnahmen am Ortseingang   
Rasern Einhalt gebieten

Durch Anbringen einer Querungsm├Âglichkeit soll das viel zu schnelle Fahren auf der breiten Zufahrtsstra├če in Mariahof zuk├╝nftig verhindert  werden. In anderer Form soll dieses Jahr erstmals der Dreck-Weg-Tag gestaltet werden.

In den R├Ąumlichkeiten des Vereins f├╝r Kinder und Jugendarbeit trafen sich die Ortbeiratsmitglieder in der letzten Ortsbeiratssitzung, um zun├Ąchst ein neues Mitglied zu verpflichten: Gerhard Rettenberger (SPD) tritt die Nachfolge von Bego├▒a Herrmann an. Ortsvorsteherin Marx berichtete anschlie├čend, dass  die seit M├Ąrz eingerichtete Gr├╝ngut-Sammel-Stelle Richtung Brubach sehr gut angenommen w├╝rde. Weniger erfreut wurde die Nachricht aufgenommen, dass die vom Ortsbeirat in  den letzten Sitzungen verabschiedeten Antr├Ąge wegen fehlender Haushaltsmittel abgelehnt wurden. So hatte der Ortsbeirat gefordert, einen Seitenstreifen vom Hofgut Mariahof nach Brubach einzurichten und dort f├╝r fehlende Beleuchtung zu sorgen. Positiv wurde die Zusage des anwesenden Vertreters des Tiefbauamtes,  Metzen, aufgenommen, dass der neu einzurichtende Radweg von Mariahof ins Tiergartental in das Radwegekonzept der Stadt Trier aufgenommen werden soll. Vom sehr gelungenen Zirkusprojekt der Grundschule  Mariahof, das gemeinsam mit dem Schulfest ein gro├čes  Ereignis f├╝r den ganzen Stadtteil war, berichtete die Schulelternsprecherin und stellvertretende Ortsvorsteherin Jutta Albrecht. Freuen kann sich der Ortsbeirat,  aber auch die B├╝rger, dass f├╝r das Jahr 2009 23.060,00 ÔéČ  aus dem st├Ądtischen Haushalt f├╝r Mariahofer Belange zur Verf├╝gung gestellt werden. Schwerpunkt der Sitzung war die geplante Neugestaltung des Ortseingangs Mariahof. Bereits beim  Erstellendes Stadtteilrahmenplans hattensich die beteiligten B├╝rger daf├╝r ausgesprochen, an dieser Stelle verkehrsberuhigende  Ma├čnahmen durchzuf├╝hren und  die l├╝ckenlose Schlie├čung des  Rundweges dabei zu ber├╝cksichtigen. Nach Vorstellung der st├Ądtischen Pl├Ąne, die den Ortbeiratsmitgliedern zu kostspielig erschienen, bat man um Erstellung einer preisg├╝nstigeren Alternativplanung bis zur n├Ąchsten Sitzung im August 2008. Der f├╝r den 6./7. Juni 2008 auf Mariahof geplante ÔÇ×Dreck-Weg Tag“ war letztes Schwerpunktthema der Sitzung. Er wird in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kindergarten, der Grundschule und ausgew├Ąhlten Klassen  der Hauptschule am Wolfsberg  sowie mit allen auf Mariahof vertretenen Vereinen und Institutionen veranstaltet werden. Den Aufr├Ąumaktionen am Freitag, die gemeinsam von Kindergarten, Grundschule und Hauptschule vorgenommen werden, gehen p├Ądagogische Lerneinheiten zum Thema ÔÇ×M├╝ll“ voraus. Diese werden gemeinsam mit der ART veranstaltet werden. Samstagsmorgens r├╝cken dann der Ortsbeirat und die Vereine zum M├╝llsammeln aus, um die Aktion, die der Versch├Ânerung des Ortsteils dienen soll, Mittags in einem den Beteiligten beider Tage gem├╝tlich ausklingen zu lassen. gem├╝tlichen Beisammensein mit

11.4.2009

Endlich: Wieder Restaurant auf Mariahof

“Dolce Vita” im Ladenzentrum er├Âffnet

Fast ist es schon auf Mariahof zu einem gefl├╝gelten Wort geworden: ÔÇ×In 14 Tagen“, das war die Standardantwort, die man erhielt, wenn man fragte, wann dann endlich die Mariahofer Gutssch├Ąnke wieder aufmacht. Im Herbst letzten Jahres hatte die beliebte Mariahofer Traditionsgastst├Ątte geschlossen, weil die P├Ąchter Insolvenz anmelden mussten. Seitdem mussten die Mariahofer ohne diesen beliebten Treffpunkt auskommen.

Doch endlich gibt es wieder eine Gastst├Ątte auf Mariahof. der Pizza-Service ÔÇ×Dolce Vita“ hat das Restaurant ├╝bernommen. sie ist ab sofort wieder ge├Âffnet. Schade nur, dass damit auch der traditionelle Name ÔÇ×Mariahofer Gutssch├Ąnke“ verschwunden ist.

1.4.2009

Mariahof atmet auf

Schlie├čung der Grundschule vom Tisch

Einen solchen Andrang hatte der Trier Stadtrat noch nicht gesehen. Bis zum Platz des Oberb├╝rgermeisters dr├Ąngten sich die Kinder, hinten B├╝rgerinnen und B├╝rger des Stadtteils. Etwa 150 Mariahofer waren in einem eigens von den Stadtwerken zur Verf├╝gung gestellten Sonderbus gekommen, um gegen die Pl├Ąne zu demonstrieren, die Grundschule Mariahof an den Wolfsberg zu verlagern.

Die Verwaltung hatte die urspr├╝ngliche Vorlage noch einmal abge├Ąndert und hoffte die Gem├╝ter dadurch bes├Ąnftigen zu k├Ânnen, dass nunmehr nur noch eine ÔÇ×Option“ auf die Verlagerung der Grundschule erhalten bleiben sollte.

Dorothee Bohr (CDU) legte in einem sachlichen, sehr besonnen Beitrag noch einmal die gr├╝nde dar, warum die CDU auch gegen die Option der Verlagerung sei. denn schon die Diskussion ├╝ber eine eventuelle Verlagerung k├Ânnte das ÔÇ×Aus“ f├╝r die Grundschule bedeuten. In die dringend notwendige Sanierung des Geb├Ąudes w├╝rde nicht investiert werden. Und sie erl├Ąuterte auch noch einmal dar, wie notwendig das Grundschulgeb├Ąude f├╝r den Trierer Stadtteil ist: die Turnhalle wird von vielen Vereinen genutzt, der Jugendtreff, der sich im Geb├Ąude befindet, leistet wertvolle Jugendarbeit.

Regina Bux (SPD) monierte das die Mariahofer, Schule und Ortsbeirat, nicht in die im Entscheidungsfindung eingebunden worden seien. Gleichwohl meinte sie, man solle die Option f├╝r eine Verlagerung der Grundschule offen halten.

Dem widersprach Gerd Dahm (Gr├╝ne). Er habe nichts gegen die Einbindung einer Grundschule in eine IGS, dies d├╝rfe jedoch nicht zu Lasten eines Stadtteils geschehen. Er signalisierte Zustimmung zu den ├änderungsantr├Ągen der CDUProf. Kleber (UBM) meinte, man solle die Grundschuldverlagerung doch wenigstens einmal ausprobieren.

Thomas Egger (FDP) sprach sich generell gegen die Errichtung der IGS aus, stimmte aber gegen den ├änderungsantrag der CDU. Warum die FDP f├╝r eine Verlagerung der Grundschule in eine IGS, die sie gar nicht will, ist, das kann wahrscheinlich nur er selbst erkl├Ąren

Wegen der komplizierten Abstimmung (Es waren 2 Vorlagen mit zahlreichen Unterpunkten und komplizierten ├änderungsantr├Ąge zu beschlie├čen) hatten viele den Erfolg am Ende gar nicht verstanden: Der ├änderungsantrag der CDU hatte mit den stimmen der Gr├╝nen eine klare Mehrheit gefunden. Das Gespenst der Schulschlie├čung war damit vom Tisch. So kam der Beifall erst mit einiger Verz├Âgerung.

31.3.2009

Es brodelt auf Mariahof

Heftiger Widerstand gegen Vorhaben, Grundschule zu verlagern - Heute gro├če Demo im Rathaus

Des Volkes Seele kocht auf Mariahof. Es herrscht pures Unverst├Ąndnis dar├╝ber, dass man Millionen auf dem Wolfsberg investieren will, f├╝r Mariahof jedoch das Geld fehlt. Spontan trafen sich am Freitagabend Betroffene, Eltern von Sch├╝lern und Sch├╝lerinnen der Grundschule, Mitarbeiter des Jugendtreff, um das gemeinsame Vorgehen zu besprechen.

Heute wird man vor der Rathaussitzung gegen die geplante Verlagerung der Grundschule demonstrieren. demonstrieren. Am Samstag trafen sich dann alle Beteiligten, um die Demonstration vorzubereiten. Es wurden Transparente bemalt, Plakate zusammengezimmert, die weitere Vorgehensweise besprochen. Selbst die kleinsten halfen mit. Es herrschte gro├če Einigkeit dar├╝ber, dass Mariahof nicht mehr l├Ąnger ein vernachl├Ąssigter Stadtteil bleiben darf.

26.3.2009

Keine Verlagerung der Grundschule!

Berti Adams spricht sich gegen Verlagerung der Grundschule aus

 Die CDU-Stadtratsfraktion Trier hat sich bei ihrer letzten Fraktionssitzung intensiv mit der Frage besch├Ąftigt, ob die Grundschule Mariahof, wie vom Runden Tisch Schulentwicklungskonzept mehrheitlich gefordert, zum Schulzentrum am Wolfsberg verlagert werden soll. Nach ausf├╝hrlicher Beratung steht die CDU Stadtratsfraktion nach wie vor ohne ÔÇ×Wenn“ und ÔÇ×Aber“ hinter dem Vorschlag, eine Integrierte Gesamtschule auf dem Wolfsberg zu errichten, wenngleich sie die hohen Kosten, die damit verbunden sind, mit Sorge betrachtet. ÔÇ×Die IGS Wolfsberg ist nur eine von vielen wichtigen Aufgaben, wie Neubau einer Feuerwache, Sanierung der Schulen usw, die die Stadt Trier zu schultern hat. Wir m├╝ssen da genau aufpassen, dass uns die Kosten nicht aus dem Ruder laufen“, mahnt Fraktionsvorsitzender Berti Adams ÔÇ×Das ganze wird nur funktionieren, wenn uns das Land nachhaltig unterst├╝tzt!“

Nicht mittragen kann die christlich-demokratische Ratsfraktion jedoch den Vorschlag, die Grundschule Mariahof in die IGS am Wolfsberg einzubinden. Deshalb haben ihre Vertreter dort auch gegen diesen Vorschlag gestimmt. Die CDU Stadtratsfraktion h├Ąlt damit an dem in zahlreichen B├╝rgerkonferenzen in den Stadtteilen und der Schulkonferenz mit dem CDU Kreisverband zusammen entwickelten Konzept fest, das sich an dem Grundsatz ÔÇ×kurze Beine, kurze Wege“ orientiert.

ÔÇ×Es mag auf den ersten Blick ein faszinierender Gedanke sein, in Trier als einzige IGS eine solche zu errichten, die die Option ÔÇ×f├╝r ein gemeinsames Lernen von der 1. bis zur 13. Klasse“ als ÔÇ×Alleinstellungsmerkmal“ bietet. Doch sieht man sich das Konzept einmal genauer an, so entpuppt es sich schnell als eine vielleicht gut gemeinte p├Ądagogische Idee, die die fatalen Folgen jedoch ├╝berhaupt nicht beachtet“, meint Berti Adams. In jeder Grundschule lernen alle Sch├╝ler ohnehin zusammen, sie ist seit jeher eine ÔÇ×kleine“ IGS. Viel wichtiger als eine Anbindung zur ÔÇ×gro├čen“ IGS ist das Eingebundensein in kleine, ├╝bersichtliche Strukturen, die Verzahnung einer Grundschule mit dem Kindergarten. Und die ist nur am Standort Mariahof gew├Ąhrleistet!

Nach Aussagen der Verwaltung steht fest, dass der Neubau rund 1,4 Millionen teurer werden w├╝rde, als eine Sanierung der Grundschule am alten Standort. Um die neue Schule f├╝r die Kleinen erreichbar zu machen, soll eine aufw├Ąndige Br├╝cke ├╝ber das Tal zum Wolfsberg gebaut werden. Es ist schon jetzt abzusehen, dass die daf├╝r vorgesehenen 2 Millionen Euro v├Âllig unrealistisch sind. Ein solches Br├╝ckenbauwerk wird ein Vielfaches kosten.

W├Ąhrend die von der Stadtverwaltung gesch├Ątzten Kosten f├╝r die IGS Wolfsberg ohne Verlagerung auf 10,7 bis 11,7  Millionen Euro gesch├Ątzt werden, erh├Âht sich dieser Betrag bei Verlagerung der Grundschule auf 13,8 bis 14,8 Millionen Euro. Hinzu kommen dann noch die Kosten f├╝r die Fu├čg├Ąngerbr├╝cke. Es ist ├╝berhaupt nicht abzusehen, wie diese Betr├Ąge bei der finanziellen Lage der Stadt aufgebracht werden sollen. Das k├Ânnen auch der Bef├╝rworter einer Verlagerung nicht erkl├Ąren.

Dar├╝ber hinaus w├╝rden mit einer Verlagerung wertvolle soziale Strukturen in einem Stadtteil, der auch soziale Probleme hat, ohne Not zerschlagen werden. Mit einer Verlagerung w├╝rde die Turnhalle entfallen, die auf Mariahof dringend ben├Âtigt wird– auch vom Kindergarten. Vor allem h├Ątte der Jugendtreff, in dem wertvolle, unverzichtbare Sozialarbeit geleistet wird, keine Heimat mehr. Ersatz g├Ąbe es nicht. Deshalb hoffen wir, dass die unselige Idee der Verlagerung der Grundschule Mariahof schnellstm├Âglich begraben wird.

24.3.2009

Emp├Ârung auf Mariahof
Grundschule Mariahof vor dem Aus?

CDU Stadtratsfraktion dagegen

Gro├če Aufregung in Trierer Stadtteil Mariahof: Die dortige Grundschule soll verschwinden. Das hat der so genannte ÔÇ×Runde Tisch“, der den Schulentwicklungsplan vorbereitet, gegen die Stimmen der CDU-Vertreter beschlossen. Vornehm bezeichnet man das als geplante ÔÇ×Verlagerung der Grundschule“.

Hintergrund der Angelegenheit ist, dass auf dem Wolfsberg eine Integrierte Gesamtschule (IGS) errichtet werden soll. Das p├Ądagogische Konzept der ÔÇ×Initiative eine Schule f├╝r alle“ sieht vor, dass diese auch mit einer Grundschule erweitert wird, IGS von Anfang an sozusagen.  Deshalb die Idee: Man schlie├čt die Grundschule auf Mariahof und baut auf dem Wolfsberg (Stadtteil Heiligkreuz), wo bekanntlich die IGS errichtet werden soll, eine neue. Um den Beteiligten die Sache schmackhaft zu machen, soll eine Fu├čg├Ąnger- und Fahrradbr├╝cke zwischen Mariahof und dem Wolfsberg gebaut werden.

Unfassbar, was da verwirklicht werden soll, und das in Anbetracht der angespannten Haushaltssituation der Stadt Trier!

Allein der Bau der Br├╝cke (siehe Skizze der Stadt Trier) ist mit Kosten in H├Âhe von 2 Millionen Euro veranschlagt. Sieht man sich an, welche Spannweite sie haben soll, so kann man schon jetzt prognostizieren, dass die Stadt mit diesen 2 Millionen nicht auskommen wird. Sieht man sich weiter den geplanten Verlauf dieser Br├╝cke an, so kann man auch schon voraussagen, dass diese kaum genutzt werden wird, denn bekanntlich geht man immer den direkten Weg.

Die Neuerrichtung der Grundschule auf dem Wolfsberg w├╝rde noch einmal 4 bis 5 Millionen Euro kosten. Mit diesem Geld w├Ąre es ohne weiteres m├Âglich, die bestehende Grundschule von Grund auf  zu sanieren.

F├╝r die Mariahofer w├Ąre es eine Katastrophe, wenn diese Pl├Ąne tats├Ąchlich heute im Ausschuss beschlossen werden w├╝rden.

Kurze Beine -  kurze Wege: die jetzige Grundschule ist f├╝r alle Sch├╝ler problemlos und allein zu Fu├č zu erreichen. Warum sollte man ohne Not etwas daran ├Ąndern? Die bestehende Turnhalle wird auch von ├Ârtlichen Vereinen genutzt. Au├čerdem ist das Grundschulgeb├Ąude Heimat des ÔÇ×Mariahofer Jugendtreffs“, der in dem Stadtteil ganz wichtige, unersetzbare Kinder- und Jugendarbeit leistet.

Die Mariahofer wollen sich deshalb mit allen M├Âglichkeiten gegen die Schlie├čung zur Wehr setzen. Unterst├╝tzung werden sie von der CDU Stadtratsfraktion erhalten, die auf ihrer Sitzung am Montag beschlossen hat, sich diesen Pl├Ąnen zu widersetzen.

17.11.2008

Ein 40 Jahre alter Irrtum und seine Folgen

Stellen sie sich vor: Sie nutzen jahrzehntelang ein Grundst├╝ck, pflegen und hegen ist, weil Ihnen immer gesagt wurde, das ist Ihr Grundst├╝ck. Pl├Âtzlich kommt jemand und sagt: Das ist Dein, sondern mein Grundst├╝ck. Also zahle einmal kr├Ąftig daf├╝r, dann darfst Du es weiter nutzen!

So was gibt es nicht, denken sie? Gibt es doch!

So ├Ąhnlich geht es jedenfalls zurzeit dem ein oder anderen Mitb├╝rger auf Mariahof, der sich jetzt Hilfe suchend an uns wendet.

Der Hintergrund des seltsamen Geschehens: Als in den 60er Jahren die Gartenstadt gebaut wurde, hat man einzelne Fu├čwege zu den H├Ąusern nicht so breit gebaut, wie es eigentlich, der inzwischen vom Gericht als nichtig erkl├Ąrte Bebauungsplan, vorgesehen hatte. Man erachtete es einfach als nicht notwendig einen so breiten Weg zu bauen. Diese Notwendigkeit besteht ├╝brigens auch heute nicht.

Die Folge war jedenfalls, dass ein Streifen neben dem Weg ├╝brig blieb, der nicht bebaut wurde. Da man ja nicht immer mit dem Zollstock auch genau nachmisst, ob die im Grundbuch eingetragene Grundst├╝cksgr├Â├če auch mit den tats├Ąchlich Gegebenheiten ├╝ber einstimmt, gingen die anliegenden Grundst├╝ckseigent├╝mer einfach davon aus, dass es sich bei dem Streifen um ihr Grundst├╝ck handelt. Im besten Fall s├Ąten sie eine Wiese aus oder pflanzten eine kleine Hecke. im schlimmsten Fall errichten sie darauf ein kleines M├Ąuerchen. In einem Fall, der mir zugetragen wurde, pflegten die Bewohner 40 Jahre lang eine Hecke.

Anl├Ąsslich der Erneuerung der Stra├čen und Wege in der Gartenstadt stellten die Verwaltung ihren 40 Jahre alten Irrtum pl├Âtzlich fest: Die Hecke befindet sich auf st├Ądtischen Eigentum! Um endlich einen legalen Zustand herzustellen, bot die Stadt dem verdutzten Anwohner jetzt an, den Streifen doch zu erwerben, zum ├╝blichen Preis von 180 Euro f├╝r den Quadratmeter, macht insgesamt f├╝r den Streifen 6000 Euro, zuz├╝glich Notarkosten, versteht sich.

Es kommt noch doller: Als sich der betreffende Anwohner sich – aus verst├Ąndlichen Gr├╝nden – weigerte den Grundst├╝cksstreifen zu kaufen, kam die Aufforderung von der Stadt, er m├Âge ihn doch pachten!

Ich habe Verst├Ąndnis daf├╝r, dass die Stadt kein Geld verschleudern darf. Schlie├člich wacht der Rechnungshof ├╝ber die Ausgaben. Bei der katastrophalen Haushaltslage hat die Stadt auch nichts zu verschenken! Aber so geht es nun wirklich nicht!

Diese besonderen F├Ąlle bed├╝rfen auch einer besonderen Behandlung. Schlie├člich war es nicht Schuld der Anwohner, dass vor 40 Jahren falsch gemessen wurde! Hier m├╝ssen unb├╝rokratische L├Âsungen gefunden werden, gegebenenfalls das Grundst├╝ck zu einem symbolischen Preis ver├Ąu├čert werden. Der Vertreter der Stadt hat in der letzten Sitzung des Ortsbeirates flexible L├Âsungen angek├╝ndigt. Diese sind jetzt wohl gefunden worden: Man bot den Anwohnern einen kostenlosen Pachtvertrag an. Na bitte, geht doch!28.4.2008

Grundschule Mariahof: Einmal ganz anders!

Schule einmal ganz anders! Das durften die Kinder der Grundschule Mariahof an diesem Wochenende erleben. Sie waren Akteure in einem richtigen Zirkus, dem Zirkus Proscho. Eine Woche lang hatten sie sich auf ihren Auftritt vorbereitet. Das Ergebnis: Ein unvergessliches Ereignis f├╝r alle Zuschauer, die die beiden ausverkauften Vorstellungen am Wochenende besuchten.

"Das ist ja viel professioneller als ich gedacht habe ", meinte Oberb├╝rgermeister Klaus Jensen spontan, als er gemeinsam mit seiner Ehefrau, Ministerin Malu Dreyer die Sonntagsvorstellung als Ehrengast besuchte. Und in der Tat: Vom Ambiente, dem gro├čen Zirkuszelt mit Vorzelt samt Popcorn-Verkauf, der anschlie├čenden Begr├╝├čung durch Manuela Maatz, ├╝ber das kurzweilige Programm selbst bis zum gro├čartigen Finale. Alles war h├Âchst professionell aufgezogen.

Eine Woche lang hatten sich die Kinder der Grundschule auf dieses Projekt vorbereitet. Es gab mehrere Arbeitsgruppen, die von den erfahrenen Zirkusleuten betreut wurden. Jedes der Kinder durfte sich nach Verm├Âgen und Neigung das Gebiet aussuchen, das ihm am meisten lag: Da gab es beeindruckende Bodenakrobatik, elegante Hula Hoop K├╝nstler, gewagte Trapezkunst, eine anmutige Taubendressur, geschickte Weinglasakrobatik, spannende Drahtseilkunst und lustige Clownerien. Erstaunlich, was die Zirkusartisten der Familie Maatz, die den Zirkus leiten und die Projektgruppen betreuten, aus den Kindern in dieser Woche alles herausholen konnten. Sch├╝ler, die nicht in der Manage auftreten wollten, konnte sich als Tierpfleger bew├Ąhren. Zwischen den Auftritten der Kinder war professionelle Zirkuskunst eingebaut, sodass alles zu einem nie langweilig werdenden Gesamtkunstwerk verschmolz.

Die Mutter eines Sch├╝lers, Rebecca Kraus war auf dieses Projekt aufmerksam geworden und hatte den Vorschlag gemacht, es einmal in Trier auszuprobieren. Der Vorsitzende des Schulvereins Harald Bunk konnte seine Vorstandsmitglieder ├╝berzeugen, das finanzielle Risiko einzugehen. Denn nat├╝rlich kostet es Einiges, einen ganzen Zirkus nebst Personal f├╝r eine Woche zu verpflichten. Doch zum Gl├╝ck fanden sich – nach einem etwas beschwerlichen Anlauf - dann doch noch gen├╝gend Sponsoren. Die ausverkauften Vorstellungen und ein erfolgreiches Schulfest, das parallel dazu veranstaltet wurde, trugen dazu bei, dass die Finanzen am Ende stimmten.

Viele mussten zusammenarbeiten will, um die Idee auch tats├Ąchlich in die Praxis umzusetzen. Es funktionierte tats├Ąchlich: Die Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler, Lehrerinnen und Lehrer, Schulelternbeirat und F├Ârderverein konnten sich am Ende ├╝ber die gelungene gemeinsame Arbeit freuen. ÔÇ×Wir sind sehr froh und gl├╝cklich, das wir das gemacht haben!“, meinten Rektor Norbert Feichtner und Schulelternsprecherin Jutta Albrecht am Ende ├╝bereinstimmend. Denn neben dem spektakul├Ąren Ereignis f├╝r die Zuschauer. darf der p├Ądagogische Effekt, der hier erzielt wurde, nicht unbeachtet bleiben. Gerade an einer Schule wie der auf Mariahof, an der Kinder aus von sehr unterschiedlicher sozialer und ethnischer Herkunft zusammen lernen, war es eine wichtige Erfahrung, gemeinsam an einer Aufgabe zu arbeiten, in die sich jeder nach seinem Verm├Âgen einbringen konnte und musste. Zusammen lernten sie eine ganz neue Welt kennen, die sie bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Sie erfuhren, dass auch Vorbilder, die Lehrer, die aktiv mitarbeiteten, ihre Grenzen haben. Sie lernten, dass man nicht nur konsumieren, sondern auch gestalten kann. Sie erlebten, dass die Herkunft oder der Beruf der Eltern v├Âllig gleichg├╝ltig ist, wenn man eine neue, unbekannte Herausforderung gemeinsam bew├Ąltigen will. Die Folge: Es entstand ein v├Âllig neues Gemeinschaftsgef├╝hl, das noch lange Zeit fortwirken wird.

1.3.2008

Erste Sammelstelle f├╝r Gr├╝nabfall in Trier er├Âffnet

 Wohin mit dem Gr├╝nschnitt? Das fragen sich immer wieder viele  Gartenbesitzer. Die Gartenarbeit ist erledigt, Laub, Unkraut und Rasenschnitt bleiben liegen. Sicher, man kann die A.R.T. anrufen. Man  muss sich dann jedoch umst├Ąndlich einen Termin geben lassen und warten  bis man dran ist. Jetzt geht alles viel einfacher. Dank der Initiative  von Ortsvorsteherin Maria Marx (ganz links, ihrer Stellvertreterin Jutta  Albrecht (2. von rechts) und Ortsbeirats Mitglied Reinhold Bonertz (1.  von rechts) konnte heute die erste Gr├╝nschnitt-Sammelstelle in Trier  er├Âffnet werden. Betrieben wird sie von Landwirt Oswald Stephany und  seiner Ehefrau (3. von rechts) aus Wintersdorf. Sie befindet sich an der  Stra├če Richtung Brubacher Hof an der Abzweigung, die zum so genannten  Hundeplatz f├╝hrt. Ge├Âffnet ist sie jeden Samstag von 14 bis 16:00 Uhr.  Die Gr├╝nabf├Ąlle werden ├╝brigens kostenfrei angenommen!

Bereits am ersten Tag der Er├Âffnung herrschte gro├čer Andrang.

Es war nicht ganz einfach gewesen, die Sammelstelle in Trier zu verwirklichen, doch Dank der tatkr├Ąftigen Mithilfe der A,R.T. ist es jetzt gelungen.

2.2.2008

Sachstand Stra├čensanierung

Ortsbeiratssitzung am 11.2.2008

Wie geht es weiter mit der Sanierung der Stra├čen- und Weg auf Mariahof? Diese Frage stellen sich viele Anwohner des Stadtteil, sehen sie doch t├Ąglich, dass die Arbeiten nur langsam voranschreiten. Antwort gibt es in der n├Ąchsten – ├Âffentlichen – Sitzung des Ortsbeirates von Mariahof am Montag, den 11. 2. 2008 ab 20.00 Uhr

Franz Thiel – Sprecher der Arbeitsgruppe Stra├čensanierung – wird in der kommenden Ortsbeiratssitzung ├╝ber den Sachstand berichten. Von der Stadt Trier wird Herr Bismor, Tiefbauamt, anwesend sein, die Stadtwerke Trier werden von den Herren Arndt M├╝ller, R. Weiler, Walter Pitsch vertreten sein und Rede und Antwort stehen.T.

Auf der Tagesordnung wird au├čerdem ein Antrag der CDU Gruppe stehen, mit der Stadt und der GBT abzukl├Ąren, ob auf den Einstellpl├Ątzen hinter dem Garagenhof Bonhoefferstra├če neue Garagen errichtet werden k├Ânnen.

Ferner wird die CDU beantragen, , pr├╝fen zu lassen, ob der ehemalige ÔÇ×Trimmpfad Mariahof“, der vom Rundweg (H├Âhe Lasinskystra├če 56) ins Thiergartental nach Olewig f├╝hrt, zu einem Fahrradweg ausgebaut werden kann (siehe hierzu gesonderter Artikel).

Die Tagesordnung im Einzelnen: 1. Mitteilungen der Ortsvorsteherin; 2. Sachstand: Sanierung der Stra├čen und Wege im Stadtteil Mariahof (M. Bismor, Tiefbauamt der Stadt Trier; A. M├╝ller, R. Weiler u. W. Pitsch von den SWT); 3. Dreck-Weg-Tag in Mariahof; 4. Anfrage der SPD-Gruppe: Kl├Ąrung der Rechtslage und Meinungsbildung im Ortsbeirat zu den zunehmenden Nutzungs├Ąnderungen der Vorg├Ąrten; 5. Anfrage der CDU-Gruppe: Parkproblematik im Stadtteil; 6. Antrag der CDU-Gruppe: Radweg von Mariahof ins Tiergartental; 7. Verschiedenes.

2.2.2008

Neue Fahrradwegverbindung in Stadt

Noch fehlt es an einer bequemen Fahrradwegverbindung von Mariahof in die Stadt. Der Weg ├╝ber die Oskar-von-Nell-Breuning-Allee ist einfach zu beschwerlich, weil viel zu steil.

Jetzt soll Abhilfe her! Denn es gibt einen viel flacheren Weg. Der alte ÔÇ×Trimmpfad Mariahof“, von Mariahofer eingerichtet, wird seit vielen Jahren nicht mehr genutzt. Es best├Ąnde nach unserer Ansicht die M├Âglichkeit, ihn einer anderen Verwendung zuzuf├╝hren.

Dieser Weg stellt aufgrund seiner gleichm├Ą├čigen, und im Vergleich zu anderen Wegen geringen Steigung die ideale Verbindung zwischen dem H├Âhenstadtteil Mariahof und Olewig dar und w├╝rde sich aus diesem Grunde hervorragend als Fahrradweg eignen.

Seit Existenz der beiden von Nell’schen G├╝ter im Tiergarten und Gut Mariahof wurde dieser Weg – zu Fu├č oder mit Ochsengespann – als Verbindungsstrecke genutzt.

Trier, 6.9.07

Mariahof: Sanierung erst in 15 Jahren

Schock f├╝r alle Mariahofer: Die Sanierung der Stra├čen und Wege auf Mariahof soll sich noch 15 Jahre (!) hinziehen. Dies wurde bei einer Ortsbegehung des Arbeitskreises “Stra├čensanierung” und der Verwaltung bekannt. Eine bedenkliche Entwicklung. Die Mariahofer f├╝hlen sich an der Nase herumgef├╝hrt. Hatte man doch die Stra├čensanierung gerade deshalb so schnell vorangetrieben, um diese gleichzeitig mit der Neuverlegung der Fernheizrohre durch die Stadtwerke durchf├╝hren zu k├Ânnen. Hierdurch hatte man sich wesentliche Kosteneinsparungs- und Synergieeffekte erhofft, die jetzt nicht mehr eintreten. Zu Lasten der Mariahofer B├╝rger, die das alles bezahlen d├╝rfen. Es wird jedenfalls dringend an der Zeit, dass die Verwaltung einen Bauzeitplan erstellt.

2007 wurden erst 123.000 Euro verbaut. Dies hat indes den angenehmen Nebeneffekt f├╝r alle Eigent├╝mer, die Ausbaubeitr├Ąge zahlen m├╝ssen. Es sind pro Grundst├╝ck (je nach Gr├Â├če) nur um die 100 Euro zu zahlen.

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