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Portraet - Foto Dietmar Schmitt
Fahrpreiserhöhung

Die beschlossenen Preiserh√∂hungen im VRT f√ľr das kommende Jahr sind f√ľr jeden √§rgerlich. F√ľr mich auch. Noch √§rgerlicher ist, dass jedes Jahr eine neue Preiserh√∂hung beschlossen werde muss.

Um die Hintergr√ľnde bewerten zu k√∂nnen, muss man jedoch die Fakten kennen:

Die im ehemaligen Regierungsbezirk Trier ans√§ssigen Gebietsk√∂rperschaften (Landkreise Trier-Saarburg, Bitburg-Pr√ľm, Bernkastel-Wittlich und Daun sowie die Stadt Trier) haben sich zu einem Verkehrsverbund zusammengeschlossen, dem VRT (Verkehrsverbund Region Trier), um in der Region den √∂ffentlichen Personennahverkehr gemeinsam und abgestimmt durchf√ľhren zu k√∂nnen. (Vertrags)Partner sind eine Vielzahl von Verkehrsunternehmen (darunter zahlreiche in Privat-Eigentum), die in dieser Region den √ĖPNV betreiben. Die Liste der einzelnen Verkehrsunternehmen finden sie hier.

Angeboten wird unter anderem ein einheitliches Tarifsystem und aufeinander abgestimmte Fahrpläne.

Die Preiserh√∂hungen werden in der Verbandsversammlung des VRT beschlossen. Dort sitzen Vertreter der oben angef√ľhrten Gebietsk√∂rperschaften (nicht etwa der Verkehrsunternehmen), aufgeteilt nach St√§rke der Fraktionen in den einzelnen Kreistagen bzw. im Stadtrat. Die Stimmen k√∂nnen aber f√ľr jede Gebietsk√∂rperschaft nur einheitlich abgegeben werden, so hat z.B. die Stadt Trier nur eine Stimme.

Die einzelnen Verkehrsunternehmen, von denen die Stadtwerke √ľbrigens nur eines unter vielen sind, m√ľssen ihr Unternehmen nat√ľrlich wirtschaftlich betreiben k√∂nnen. Sie haben nach den geschlossenen Vertr√§gen auch einen Anspruch darauf. Denn sie wollen ja nicht ‚Äěpleite“ gehen. Wegen der gestiegenen Kosten (h√∂here Energiekosten, Personalkosten pp.) ergibt sich die Notwendigkeit der Tarifanpassung. (Daneben m√ľssen nach der bei Gr√ľndung des VRT beschlossenen Vereinbarung j√§hrlich auch so genannte Harmonisierungsverluste ausgeglichen werden - ¬ß 10 Abs. der Verbandsordnung - aber das ist ein wenig kompliziert).

Die Notwendigkeit der Preiserh√∂hung ergibt also auch Sachzw√§ngen, so sehr aus sozialen und umweltpolitischen Gr√ľnden niedrige Tarife w√ľnschenswert w√§ren. (Z.B. sind die derzeitigen Tarife f√ľr manchen Rentner nicht mehr zumutbar - sie tragen selbstverst√§ndlich auch nicht zur Attraktivit√§t des √ĖPNV bei). Der Verbandsversammlung blieb jedoch aus den geschilderten Gr√ľnden gar nicht anderes √ľbrige, als der Tariferh√∂hung zuzustimmen.

Fr√ľher, als es noch keinen VRT gab, konnten die Stadtwerke tats√§chlich noch selbst die Fahrpreise bestimmen und so Verluste im Kauf nehmen, die aus Einnahmen anderer Sparten ausgeglichen wurden. Dies ist jetzt nicht mehr m√∂glich.

√úbrigens: die Haupt-Leidtragenden der Tariferh√∂hung sind die einzelnen Gebietsk√∂rperschaften selbst, vor allem die Stadt Trier, da sie die Sch√ľlerbef√∂rderungskosten zu tragen haben, die Haupt-Einnahmequelle f√ľr den VRT.

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